Forstwirtschaftliche Erläuterungen zum und rund um den Langlauer Muna-Wald

Von Herbert Kraus, Pfofeld im September 2020 Die „Bodenreinertragslehre“ führte am Anfang des 20. Jahrhunderts zur Ideologie der kurzfristigen Gewinnorientierung und überzogenen Holzentnahme aus den bayerischen Wäldern. Hinzu kamen große Kahlflächen als Folge von Insektenschäden. Nach dem 2. Weltkrieg verhinderten großflächige sog. Reparationsflächen das Entstehen struktureicher Mischwälder. Die Aufforstungen der damaligen Zeit mit hohen Anteilen von Kiefer, Fichte und wenigen Laubhölzern prägen das Erscheinungsbild vieler Wälder bis in die heutige Zeit. Der Klimawandel mit den bekannten Auswirkungen in unserer Region – geringere Niederschläge, starke Sonneneinstrahlung, Starkwindböen bei Gewittern – setzt besonders diesen Baumarten zu.
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