Rettet Center Parcs das Seenland – oder doch nicht???

In diesen Wochen kam es ans Tageslicht: Der internationale Großkonzern Center Parcs arbeitet seit zwei Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Schweigen der politischen Mitwisser an der Übernahme des 150 ha großen Muna-Geländes bei Langlau. Dieser Tage wird das ganze Seenland mit einer gigantischen Werbekampagne überzogen, die Center Parcs als „Retter des Seenlands“ erscheinen lassen soll.

Die Bürgerinitiative „Seenland in Bürgerhand“ hinterfragt und klärt auf:

  • Der Käufer wird nicht Center Parcs sondern ein französischer Immobilienkonzern sein. 
  • Es gibt kaum Steuereinnahmen für die Anliegergemeinden. 
  • Das Bieterverfahren verlief höchst fragwürdig – schon im Vorfeld war Center Parcs in der Muna planerisch aktiv. 
  • Zig-facher Planungsgewinn: Wald wird zu teurem Bauland. 
  • Center Parcs präsentiert sich als großer „Muna-Saubermann“ – doch wer ist in Wahrheit verantwortlich? 
  • Brauchen wir wirklich einen Zaun? – Keiner weiß, wie gefährlich das Muna-Gelände tatsächlich ist. 
  • Über 100 ha gesunder Wald müssten gerodet werden – Klimaschutz geht anders. 
  • Der Verkehrsinfrastruktur in der Seenregion droht der endgültige Kollaps. 
  • Die ohnehin angespannte Trinkwassersituation wird sich zusätzlich verschärfen. 
  • Können sich die Großbäder in Treuchtlingen, Gunzenhausen und Weißenburg mit solch einer Konkurrenz noch halten? 
  • Das erklärte Staatsziel „Senkung des Flächenverbrauchs“ wird hier ins Gegenteil verkehrt. 
  • Es droht der Verrat am „Seenlandvertrag“, der den Bürgern Erholung und freien Zugang garantieren soll. 

Seenland in Bürgerhand – Seenland in Bürgerhand – Seenland in Bürgerhand

Wir fordern deshalb:

  • Uneingeschränkte Transparenz 
  • Einen maßvollen, naturnahen Tourismus statt überdimensionaler 

„Kunstwelten“ 

  • Förderung für einheimische Beherbergungsbetriebe statt für internationale Tourismuskonzerne 
  • Das Muna-Gelände muss in öffentlicher Hand bleiben. 

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